Inhaltsverzeichnis:
- Durchsuchungen in Düsseldorf und weiteren Städten
- Umfangreiche Sicherstellungen durch die Behörden
- Weitere Ermittlungen laufen
Durchsuchungen in Düsseldorf und weiteren Städten
Am Dienstagmorgen durchsuchten Ermittler insgesamt 14 Objekte in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Schwerpunkt der Aktion war ein Industriegebiet im Düsseldorfer Stadtteil Lierenfeld. Zwölf Verdächtige wurden vorläufig festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, systematisch unversteuerte Zigaretten in Umlauf gebracht zu haben.
Die Razzia wurde von zahlreichen Einsatzkräften unterstützt, darunter die Hauptzollämter aus Düsseldorf, Duisburg, Dortmund, Krefeld, Köln und Aachen sowie die Zollfahndungsämter Hannover und Frankfurt am Main. Auch das Zollkriminalamt, Spezialkräfte der Bundespolizei und das Technische Hilfswerk (THW) waren an der Operation beteiligt.
Umfangreiche Sicherstellungen durch die Behörden
Bei den Durchsuchungen stellten die Ermittler umfangreiche Beweismittel sicher. Dazu zählen:
- Produktionsmaschinen zur Herstellung gefälschter Zigaretten
- Große Mengen unversteuerter Zigaretten
- Verpackungsmaterial mit gefälschten Steuerzeichen
- Bargeld in erheblicher Höhe
Die beschlagnahmten Gegenstände deuten auf eine professionell organisierte illegale Produktion hin. Experten schätzen, dass der entstandene Steuerschaden in die Millionenhöhe gehen könnte.
Weitere Ermittlungen laufen
Die Behörden prüfen derzeit, ob es weitere Mittäter oder Hintermänner gibt. Zudem soll geklärt werden, wie die kriminelle Gruppe die Zigaretten auf den Schwarzmarkt gebracht hat. Die Verdächtigen befinden sich in Untersuchungshaft. Gegen sie wird wegen des Verdachts der bandenmäßigen Steuerhinterziehung ermittelt.
Die Zollfahndung und die Staatsanwaltschaft betonen, dass der Kampf gegen den illegalen Zigarettenhandel eine hohe Priorität hat. Weitere Maßnahmen sind nicht ausgeschlossen.
Quelle: WDR, wpblogs4free.com/de