Inhaltsverzeichnis:
- Spur führte die Polizei von Düsseldorf nach Wetzlar
- Der Angriff auf den Kameruner in Düsseldorf
- Das Opfer war polizeibekannt
- Polizeiliche Maßnahmen und laufende Ermittlungen
Spur führte die Polizei von Düsseldorf nach Wetzlar
Nach dem tödlichen Angriff vor einem Hotel in Düsseldorf konnte die Polizei in Hessen vier Verdächtige festnehmen. Unter ihnen befindet sich ein 23-Jähriger, der laut den Ermittlern als Schütze gilt. Die Festnahme erfolgte im Rahmen eines SEK-Einsatzes in Wetzlar. Er leistete erheblichen Widerstand und wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei bestätigte seine Identität und ordnete Untersuchungshaft an.
Die übrigen Festgenommenen sind drei Männer im Alter von 20 bis 55 Jahren sowie eine 47-jährige Frau. Auch sie standen bereits im Fokus der Behörden – in einem separaten Fall in Osthessen. Dort sollen sie einen 34-jährigen Mann mit einer Schusswaffe bedroht haben. Diese Vorwürfe führten letztlich zur Lokalisierung des mutmaßlichen Todesschützen.
Der Angriff auf den Kameruner in Düsseldorf
Das Opfer, ein 49-jähriger Mann aus Kamerun, wurde am 11. März in Düsseldorf erschossen. Zuvor war er vor einem Hotel von drei Männern abgefangen worden. Es kam zu einem Streit, vermutlich wegen finanzieller Angelegenheiten. Der Mann flüchtete in ein Uber-Fahrzeug. Der Fahrer hielt jedoch kurze Zeit später an einer roten Ampel.
Die Täter erreichten das Fahrzeug zu Fuß. Ein Schuss durch die Seitenscheibe tötete das Opfer. Die herbeigerufenen Rettungskräfte versuchten vergeblich, den 49-Jährigen zu reanimieren. Er starb noch am Tatort. Der Fahrer blieb körperlich unverletzt, erlitt jedoch einen Schock.
Das Opfer war polizeibekannt
Der 49-Jährige war bereits mehrfach polizeilich aufgefallen. Gegen ihn liefen Verfahren wegen Geldfälschung, Betrugs und illegalen Aufenthalts. Eine Aufenthaltsermittlung war angeordnet worden. Trotz dieser Vorgeschichte hatte er sich in Düsseldorf aufgehalten.
Polizeiliche Maßnahmen und laufende Ermittlungen
Die Ermittlungen in Nordrhein-Westfalen und Hessen laufen weiter. Mehrere Behörden sind beteiligt, darunter das Polizeipräsidium Osthessen, die Staatsanwaltschaft Fulda sowie die Polizei Düsseldorf.
Folgende Maßnahmen wurden bislang durchgeführt:
- Festnahme von vier Verdächtigen in Hessen durch Spezialkräfte.
- Sicherstellung mehrerer Beweismittel im Rahmen der Durchsuchungen.
- Vernehmungen der Beteiligten in Bezug auf beide Vorfälle – Düsseldorf und Osthessen.
Die Ermittler prüfen zudem Verbindungen zwischen den Fällen. Die bisherigen Erkenntnisse deuten auf ein mögliches Netzwerk innerhalb der Gruppe hin.
Die Festnahme des mutmaßlichen Täters gilt als bedeutender Fortschritt in dem Tötungsdelikt von Düsseldorf. Die Justiz will zeitnah über Anklagen entscheiden.
Quelle: Hit Radio FFH, www.24edu.info/de