Inhaltsverzeichnis:
- Sprengung in Solingen als Ausgangspunkt
- Ermittlungen in Österreich
- Festgenommene Personen
- Unterstützung durch Europol
Sprengung in Solingen als Ausgangspunkt
Die Ermittlungen begannen nach einer Explosion am 5. März 2024 in Solingen. Dort wurde ein Geldautomat zerstört. Die Täter nutzten ein hochmotorisiertes Fahrzeug zur Flucht. Am Tatort sichergestellte DNA-Spuren führten zu einer in den Niederlanden lebenden Person.
Ab diesem Zeitpunkt intensivierte sich die Zusammenarbeit mit niederländischen Behörden. Im Umfeld dieser Person konnten zwei Niederländer im Alter von 28 und 32 Jahren identifiziert werden. Beide stehen im Verdacht, nicht nur in Solingen, sondern auch bei weiteren Sprengungen beteiligt gewesen zu sein.
Liste der ermittelten Taten
- 5. März 2024 in Solingen
- 3. Juni 2024 in Bottrop
- 15. Oktober 2024 in Ennigerlohe
- 31. Oktober 2024 in Medebach
- 5. Februar 2025 in Gänserndorf / Österreich
- 8. Februar 2025 in Neusiedl am See / Österreich
Die Täter erbeuteten eine mittlere sechsstellige Summe. Gleichzeitig verursachten sie an allen Tatorten erhebliche Gebäudeschäden.
Ermittlungen in Österreich
Nach den Taten im Februar 2025 in Österreich beteiligten sich auch dortige Strafverfolgungsbehörden an den verdeckten Ermittlungen. Ende Juli 2025 stellten die Behörden die Einreise mehrerer Verdächtiger fest, darunter die beiden bereits bekannten niederländischen Staatsbürger.
Am frühen Morgen des 19. August 2025 kam es zur Festnahme. Österreichische Spezialeinheiten griffen nach einer Sprengung in Hofkirchen im Bezirk Linz zu.
Festgenommene Personen
Bei den Festgenommenen handelt es sich um:
- einen 28-jährigen Niederländer
- einen 32-jährigen Niederländer
- einen 19-jährigen Deutschen aus Bochum
- eine 25-jährige Niederländerin
Parallel zur Festnahme vollstreckten Einsatzkräfte Durchsuchungsbeschlüsse:
- 5 Objekte in Bochum
- 4 Objekte in s’Hertogenbosch / Niederlande
Dabei stellten die Ermittler umfangreiche Beweismittel sicher.
Unterstützung durch Europol
Europol begleitete die Maßnahmen eng und koordinierte die Zusammenarbeit zwischen Deutschland, den Niederlanden und Österreich. Gegen alle vier Verdächtigen wurden Haftbefehle erlassen und verkündet.
Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Weitere Ergebnisse werden erwartet, da sowohl die deutschen als auch die österreichischen Behörden die Spuren weiter auswerten.
Quelle: Ddort-Aktuell, www.milekcorp.com/de