Inhaltsverzeichnis:
- Strengere Sicherheitsvorgaben für Feuerwerk
- Wetterlage beeinflusst Festbetrieb
- Entscheidung durch Schausteller
- Besucherzahlen und Ausblick
Strengere Sicherheitsvorgaben für Feuerwerk
Am Freitagabend soll das traditionelle Feuerwerk stattfinden. Die Stadt Düsseldorf hat die Pyrotechniker im Vorfeld verpflichtet, die Sicherheitsmaßnahmen an die Erfahrungen des Sommerunglücks anzupassen. Dazu gehören ein vergrößerter Sicherheitsabstand, neue Befestigungssysteme der Abschussmörser und der Einsatz kleinerer Kaliber. Die Stadt bestätigte, dass diese Änderungen umgesetzt wurden. So sollen Besucher und Schausteller bestmöglich geschützt werden.
Wichtige Maßnahmen im Überblick:
- Erweiterter Sicherheitsradius rund um das Startfeld.
- Verwendung modernerer Halterungen für Mörserrohre.
- Nutzung von Feuerwerkskörpern mit geringerer Sprengkraft.
Wetterlage beeinflusst Festbetrieb
Das angekündigte Sturmtief „Joshua“ sorgt für Unsicherheit. Ab Donnerstagnachmittag werden Böen bis zu 80 Kilometern pro Stunde erwartet. Die Schausteller entscheiden je nach aktueller Lage, ob ihre Stände geöffnet bleiben. Erfahrungen mit wechselhaftem Wetter haben die Betreiber in Düsseldorf bereits gesammelt, doch dieses Mal bereitet der Sturm besondere Sorgen. Die Organisatoren stehen in engem Kontakt mit den Wetterdiensten.
Entscheidung durch Schausteller
Schaustellerchef Oliver Wilmering erklärte, dass die Betreiber flexibel reagieren wollen. „Wir beobachten die Situation sehr genau“, sagte er am Donnerstagmittag. Bisher ist geplant, dass alle Buden und Fahrgeschäfte wie vorgesehen öffnen. Sollte sich die Lage verschärfen, könnten kurzfristige Anpassungen erfolgen.
Besucherzahlen und Ausblick
Die Buden öffnen am Donnerstag um 15 Uhr, die offizielle Eröffnung mit Fassanstich ist für den Abend vorgesehen. Wegen der schlechten Wetterprognosen rechnen die Schausteller jedoch nur mit rund 30.000 Besuchern. Trotz aller Unsicherheiten hoffen die Veranstalter auf einen sicheren und erfolgreichen Verlauf des Volksfestes am Rhein.
Quelle: WDR, webrivaig,com/de