Dienstag, 11 November 2025 20:54

Karnevalstart in Köln und Düsseldorf

Jecken feiern ausgelassen den Start der neuen Karnevalssession. Jecken feiern ausgelassen den Start der neuen Karnevalssession. Foto: Pixabay/Pixabay-Lizenz

Die rheinischen Karnevalshochburgen Köln und Düsseldorf haben am Dienstag pünktlich um 11.11 Uhr die neue Session eröffnet. Bei milden Temperaturen und Sonnenschein verwandelten sich die Innenstädte in farbenfrohe Festzonen. Zehntausende Jecken kamen zusammen, um den Beginn der närrischen Zeit zu feiern. Polizei und Ordnungsdienste waren mit einem Großaufgebot im Einsatz, um für Sicherheit zu sorgen.

Inhaltsverzeichnis:

Köln mit über tausend Polizeikräften im Einsatz

In Köln füllten sich Altstadt und Studentenviertel schon am Vormittag. Die Polizei war mit über 1000 Kräften unterwegs, um Verstöße zu verhindern und die Menge zu sichern. Besonders die Zülpicher Straße wurde abgeriegelt und der Zugang streng kontrolliert. Außerdem galt ein Messerverbot. Wer dagegen verstieß, musste mit Strafanzeigen und Bußgeldern rechnen. Auch Waffenattrappen waren untersagt.

Die Sicherheitsvorkehrungen erinnern an ähnliche Maßnahmen bei Großveranstaltungen wie dem Frankreichfest in Düsseldorf. Wie schon in den vergangenen Jahren wurde die Synagoge nahe dem Studentenviertel besonders geschützt. „Wir werden frühzeitig und konsequent einschreiten, um solche Situationen gar nicht erst entstehen zu lassen“, teilte die Polizei vorab mit.

Hoppeditz erwacht in Düsseldorf

Auch in der Landeshauptstadt Düsseldorf wurde pünktlich um 11.11 Uhr gefeiert. Auf dem Marktplatz vor dem Rathaus erwachte der Hoppeditz zum Leben. Tom Bauer, der seit 18 Jahren in die Rolle des Erzschelms schlüpft, hielt seine letzte Spottrede. Tausende Besucherinnen und Besucher verfolgten den Auftritt bei guter Stimmung.

Das Bühnenprogramm des Carnevals Comitee dauerte bis in die späten Abendstunden. Auftritte von Bands wie „Alt Schuss“ und „Brings“ sowie bekannte DJ-Sets sorgten für Unterhaltung. Ein ähnliches Festflair herrschte auch bei früheren Großereignissen wie dem Beginn der Düsseldorfer Rheinkirmes.

Großes Sicherheitsaufgebot und klare Regeln

Im Auftrag der Stadt waren rund 450 Beschäftigte des Ordnungsamtes sowie 1200 Mitarbeitende privater Sicherheitsdienste im Einsatz. Ihr Schwerpunkt lag auf der Kontrolle von Alkohol, Glasverboten und gefährlichen Gegenständen. Der Bereich rund um die Partyzonen wurde teilweise abgesperrt, um Überfüllung zu vermeiden.

Düsseldorf setzte in diesem Jahr auf mehr Polizeipräsenz als 2024, obwohl dort traditionell weniger Andrang herrscht als in Köln. Die Maßnahmen zeigten Wirkung – bis zum frühen Abend blieb es weitgehend friedlich. Solche Einsätze gehören zu den größten logistischen Herausforderungen des Jahres, vergleichbar mit Veranstaltungen, über die man hier mehr lesen kann.

Rheinland feiert gemeinsam den Sessionsstart

Nicht nur Köln und Düsseldorf standen im Zeichen des Karnevals. Auch Bonn und andere Städte im Rheinland beteiligten sich am Sessionsauftakt. Musik, Tanz und Kostüme prägten das Straßenbild. Nach Angaben der Polizei verlief der Tag insgesamt ruhig, ohne größere Zwischenfälle.

Die offizielle Karnevalssession dauert bis Aschermittwoch und markiert den Beginn zahlreicher Umzüge und Veranstaltungen. Schon jetzt bereiten sich Vereine und Gruppen auf die kommenden Wochen vor. Das Rheinland bleibt damit eines der wichtigsten kulturellen Zentren des Karnevals in Deutschland – ein Spektakel, das jedes Jahr Hunderttausende Besucher anzieht, ähnlich wie bei anderen Großveranstaltungen, über die mehr hier berichtet wird.

Quelle: nrz.de, www.milekcorp.com/de/