Inhaltsverzeichnis:
- Großfahndung in Düsseldorf-Oberbilk
- Einsatzkräfte durchsuchen das Stadtgebiet
- Flucht während Anhörung zu aufenthaltsrechtlichem Verstoß
- Weiterhin keine Spur vom Geflüchteten
Großfahndung in Düsseldorf-Oberbilk
Kurz nach 10:30 Uhr entwischte der Häftling aus dem Justizgebäude im Stadtteil Oberbilk. Der Vorfall ereignete sich während eines Anhörungstermins im Amtsgericht. Sofort wurden alle verfügbaren Einsatzkräfte mobilisiert.
Ein Polizeihubschrauber kreiste über der Innenstadt und Oberbilk. Auch Spürhunde durchkämmten die Umgebung. Die Straßen rund um das Gerichtsgebäude wurden teilweise gesperrt. Laut Polizei wurden auch Fahrzeuge kontrolliert. Bis zum Mittag war der Flüchtige jedoch weiterhin auf der Flucht.
Einsatzkräfte durchsuchen das Stadtgebiet
Mehrere Hundertschaften beteiligten sich an der Suche. Laut Polizeisprecherin kam jede verfügbare Einheit zum Einsatz. Die Maßnahmen umfassten:
- Luftüberwachung mit Helikopter
- Suchtrupps mit Spürhunden
- Straßensperrungen und Fahrzeugkontrollen
- Fußstreifen in angrenzenden Stadtteilen
Das Durchkämmen von Parks, Bahnhöfen und Innenhöfen dauerte mehrere Stunden. Auch die Bevölkerung wurde zur Vorsicht aufgerufen.
Flucht während Anhörung zu aufenthaltsrechtlichem Verstoß
Der Mann war als Angeklagter zu einer Anhörung erschienen. Die Vorwürfe gegen ihn betrafen Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht. Weitere Einzelheiten zum Alter oder zur Herkunft des Mannes wurden zunächst nicht veröffentlicht.
Die Umstände der Flucht sind noch unklar. Das Justizministerium wurde informiert. Interne Ermittlungen zum Vorfall wurden eingeleitet.
Weiterhin keine Spur vom Geflüchteten
Am Montagnachmittag war der Häftling weiterhin nicht gefasst. Die Polizei setzte die Fahndung fort und prüft Hinweise aus der Bevölkerung.
Eine aktuelle Gefahrenlage bestand laut Behörden nicht. Trotzdem wurde zur Wachsamkeit aufgerufen. Ob der Flüchtige Unterstützung hatte oder alleine handelte, ist derzeit noch unklar.
Quelle: WDR, www.extratimeout.com/de