Inhaltsverzeichnis:
- Sana-Kliniken Düsseldorf wollen übernehmen
- Erweiterung im Marien Hospital Düsseldorf
- Neue Angebote für Patienten
- Situation im Düsseldorfer Osten
Sana-Kliniken Düsseldorf wollen übernehmen
Die Sana-Kliniken Düsseldorf prüfen die Übernahme der Schlaganfallversorgung vom LVR-Klinikum. Laut Unternehmenssprecherin befindet man sich noch in der Bewerbungsphase. Die Entscheidung liege beim nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium. Geschäftsführer Michael Weckmann zeigte sich optimistisch. Geplant ist, die Versorgungseinheit in den Standort Gerresheim zu integrieren.
Hintergrund: Der Standort liegt in unmittelbarer Nähe zur bisherigen LVR-Klinik. Eine zeitnahe Entscheidung gilt als wahrscheinlich, da der bestehende Auftrag Ende 2025 endet.
Erweiterung im Marien Hospital Düsseldorf
Der Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf (VKKD) hat bereits reagiert. Die Stroke-Unit im Marien Hospital wurde von 9 auf 14 Betten ausgebaut. Zusätzlich wurde die neurologische Akutversorgung gestärkt.
Prof. Dr. Sebastian Jander, Chefarzt der Klinik für Neurologie, nennt steigende Schlaganfallzahlen als Hauptgrund. Das Krankenhaus reagiert damit auch auf die neue Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen.
Neue Angebote für Patienten
Am Marien Hospital wird künftig eine 24-Stunden-Betreuung durch spezialisierte Teams angeboten. Eine neue Sektion für Neuroradiologie soll bald eröffnet werden. Dort wird Fachwissen gebündelt, um Diagnosen und Therapien zu verbessern.
- kontinuierliche Notfallversorgung
- spezialisierte Schlaganfalltherapien
- modernste neuroradiologische Verfahren
Situation im Düsseldorfer Osten
Ob und wie sich die Übernahmepläne der Sana-Kliniken auf die Versorgung im Düsseldorfer Osten auswirken, ist derzeit offen. Klar ist jedoch, dass mit der Schließung der LVR-Stroke-Unit eine Lücke entstehen könnte. Mehrere Kliniken arbeiten daran, diese rechtzeitig zu schließen.
Quelle: nrz.de, www.welt.sn2world.com